EOE im Kindes- und Jugendalter: Auslöser und Einflussfaktoren verstehen
Warum entsteht eine eosinophile Ösophagitis (EOE), und welche Faktoren beeinflussen ihren Verlauf?
Diesen Fragen widmet sich eine Studie am Zentrum für Kinderheilkunde und Jugendmedizin der Justus-Liebig-Universität Gießen.
Was wird untersucht?
Das Forschungsteam wertet vorhandene Gesundheitsdaten aus verschiedenen Quellen aus. Im Mittelpunkt stehen mögliche Zusammenhänge zwischen EOE und Ernährung, allergischen Erkrankungen, Umwelteinflüssen sowie weiteren persönlichen und krankheitsbezogenen Faktoren. Ein besonderes Augenmerk gilt der sublingualen Immuntherapie (SLIT), einer Allergiebehandlung, bei der das Allergen unter die Zunge gegeben wird, und ihrem möglichen Zusammenhang mit der Entwicklung einer EOE.
Was ist das Ziel?
Die Studie soll helfen, mögliche Auslöser und begünstigende Faktoren der EOE bei Kindern und Jugendlichen besser zu verstehen. Die Erkenntnisse sollen langfristig dazu beitragen, die Diagnostik weiterzuentwickeln und Beratung, Betreuung und Behandlung individueller zu gestalten.
Durchführung und Dauer
Die wissenschaftliche Auswertung ist auf sechs bis zwölf Monate angelegt. Die Ergebnisse sollen in einer wissenschaftlichen Fachzeitschrift veröffentlicht und auf internationalen Kongressen vorgestellt werden
Studienleitung


Bei Fragen zu dieser Studie wenden Sie sich bitte an:
Johanna Seyferth & Prof. Dr. de Laffolie
E-Mail: studienzentrale@paediat.med.uni-giessen.de
ETHIKVOTUM
Diese Studie hat ein Ethikvotum der Ethik-Kommission des Fachbereichs Medizin der Justus-Liebig-Universität Gießen erhalten